Nach einer Taxifahrt zum Flughafen, checkten wir ein und gaben unser Gepäck ab. Bereits da erfuhren wir, dass der Flug nach Dallas 35 Minuten Verspätung hat. Somit blieben uns für den Anschluss nach London nur 13 Minuten Umsteigezeit.
Dies fiel anscheinend auch American Airlines (AA) auf und so wurden wir am Gate persönlich aufgerufen, doch am Service-Schalter wusste niemand wieso. Daraufhin standen wir wieder beim Gate an und erkundigten uns nach dem Anschlussflug. Uns wurde mitgeteilt, dass wir bereits umgebucht seien, auf einen Direktflug nach Zürich mit der Swiss abends um 19 Uhr.
So verliessen wir den Abflugbereich und bekamen am AA-Schalter nach ca. 1 Stunde Warten ein neues Flugticket. Unsere drei Anschlussflüge wurde von irgendwem nicht sauber annuliert und darum dauerte dies so lange.
Uns wurde nun gesagt, wir müssten unser Gepäck wieder in Empfang nehmen und begaben uns daher zum Baggage Claim. Doch auch nach einer halben Stunde warten, tauchte unser Gepäck nicht auf. Auf Nachfrage wurde festgestellt, dass unser Gepäck wahrscheinlich nach Dallas unterwegs sei und sie daher momentan nicht machen können.
So wechselten wir das Terminal, um wenigstens unseren Flug nach Zürich mit nun Handgepäck einzuchecken. Am Swiss-Schalter wurde uns noch Hoffnung gemacht, dass unser Gepäck doch noch auf unseren Flug kommt. Wir sollen uns um 18.30 Uhr am Abfluggate der Swiss danach erkundigen.
Vier Stunden nach unserer Ankunft am Flughafen waren wir nun endlich eingecheckt und steuerten ein Restaurant an. Aktuell warten wir auf den Abflug direkt nach Zürich und hoffen, dass dies klappt und auch unser Gepäck irgendwie den Weg in die Schweiz findet.
Update:
Unser Direktflug nach Zürich verlief problemlos, allerdings erreichten wir die Schweiz wie erwartet ohne Gepäck. Dies ist momentan nicht auffindbar und vermutlich doch in Dallas gelandet.
Den letzten Tag unserer Reise verbrachten wir mit Shopping am Hollywood Boulevard. Am Nachmittag bewegten wir uns nach Santa Monica. Das Bussystem ist allerdings etwas schwierig zu verstehen. Zuerst lösten wir eine Tageskarte, fuhren mit einem ersten Bus zum Umsteigeort und von dort sollte es direkt zum Strand von Santa Monica gehen. Allerdings informierte uns die Fahrerin, dass wir mittendrin umsteigen müssen, um an den Strand zu gelangen. Wir stiegen aus und wollten in den nächsten Bus, angeschrieben „Beach“, einsteigen. Dieser war aber ein „Blue Bus“ und somit unsere „Metro“-Tageskarte nicht gültig. Es folgte noch ein weiterer Bus und nach 20min kam doch noch ein „Metro“-Bus nach Santa Monica, wo wir gut anderthalb Stunden nach Beginn unserer Reise ankamen.
Wir bewunderten dort die langen Sandstrände und liefen auf den Pier hinaus. Dort gab es eine Achterbahn und viele weitere Vergnügungsstände. Das Wetter wie auch das Meer waren aber zu kalt um noch länger an der Beach zu bleiben. Deshalb machten wir uns auf, um Claudia und ihre Drillinge zu Hause zu besuchen. Leider mussten wir dafür wieder 20min auf einen Bus warten.
Claudia holte uns mit den Drillingen im Kinderwagen ab und so spazierten wir etwas durch das Quartier und bewunderten die schönen, grosszügigen Häuser. Bei einem Café in „Downtown“ Pacific Palisades gab es Dessert für die „Grossen“; die Babys wurden am Abend zu Hause gefüttert. Nach einer kurzen Spielrunde wurden sie Schlafen gelegt. Claudia hatte somit einen freien Abend und fuhr uns noch nach Venice Beach, wo wir noch etwas „Znacht“ assen.
Am Mittwoch fahren wir nun zum Flughafen und sollten am Donnerstag um 16.20 Uhr aus London in Zürich landen.
Fotos der letzten Tage und Videos der ganzen Reise finden ihren Weg in nächster Zeit auf den Blog. Danke fürs Mitlesen!
Auf der „Studio Tour“ fuhren wir durch das Studio-Gelände, wo verschiedene Filme oder Serien entstehen. Zwischendurch gab es immer wieder Überraschungen, wie Wasserfluten, Erdbeben, Hai-Angriffe oder auch tanzende Autos.
Zurück im Park war der „Simpson Ride“ unser nächstes Ziel. Die 35 Minuten Wartezeit wurden mit Ausschnitten von Simpson-Folgen verkürzt. Allerdings ging es für uns noch länger, da es mit unserem Wagen ein technisches Problem gab. Fürs Warten erhielten wir einen Frontline-Pass, damit wir eine der nächsten Attraktionen ohne Anstehen besuchen konnten. Der nun folgende knapp 10-minütigen Ride war eine simulierte Achterbahn-Fahrt vor einer Grossleinwand. Toll, aber naja.
Fast alles in den Universal Studios war mindestens in 3D. So folgten nach dem Essen (mit Anstehen) ein toll gemachtes Shrek-Abenteuer in 4D und anschliessend Terminator 2 in 3D mit zusätzlichen echten Schauspielern. In den Special-Effects Stages wurden einige altbekannte Filmtricks vorgeführt; Bluebox, Horror- und Soundeffekte. Eher unspektakulär.
Besonderes Highlight war Waterworld mit viel Wasser, Feuer und Stunts. Am Ende des schön sonnigen Tages wagten wir uns auf den Ride „Revenge of the mummy“; eine wirklich spektakuläre Achterbahnfahrt im Dunkeln. Auch die Wildwasserfahrt im Jurassic Park liessen wir uns nicht entgehen mit dem Resultat, dass Dominik im vordersten und äussersten Sitzplatz ziemlich nass wurde und einen 25-Meter hohen Wasserfall überstehen musste.
Ausserhalb des Parkes wanderten wir am Abend durch den City Walk mit Shops aller Art (Hardrock, FlipFlops, Zimt-Rollen) und vielen Leuchtreklamen. Zurück im Hotel hatten wir noch eine wichtige Aufgabe: wir riefen British Airways zurück, die uns via Combox mitgeteilt hatten, dass unser Rückflug gestrichen sei. Nun fliegen wir mit American Airlines via Dallas und London zurück.
Bis 9.30 Uhr konnten wir auf dem Schiff bleiben und planten so bis sicher 8 Uhr zu schlafen. Doch die Zollbehörde sah das anders; jeder nicht Amerikaner musste sich bis 7.15 Uhr an Bord des Schiffes melden, ein Formular ausfüllen und Fragen beantworten. So wollte er wissen, wieso ich gemäss Pass in Ägypten gewesen sei. Dies geht den Zöllner eigentlich ja nichts an, aber man gibt in so einer Situation natürlich Auskunft.
Ein letztes Mal stärkten wir uns am Morgenbuffet und danach warteten wir etwa eine Stunde im Warteraum „Savoy Theatre“ den Aufruf von „Purple 1“ ab. Das Aus- und Einschiffen der Gäste ist generalstabsmässig organisiert; je nach Farbcode darf das Schiff verlassen werden. Draussen wir das Gepäck abgeholt und per Taxi ging es nach Hollywood ins Hotel. Die Temperaturen in LA bewegten sich gegen die 30 Grad!
Am Nachmittag trafen wir eine ehemalige Arbeitskollegin von Daniela, die in Santa Monica als Au-pair arbeitet. Mit Claudia schauten wir uns in Downtown um. Der Finanzdistrict mit den Wolkenkratzern war sonntags ziemlich ausgestorben. Die vom Sinn her KKL-ähnliche Walt Disney Concert Hall war von der Architektur her beeindruckend, aber auch da war nicht mal ein Café geöffnet.
Mit dem Angels Flight, eine Art Polybähnli, fuhren wir einen Strassenblock in die Höhe und liefen danach zurück zum Staples Center und LA Live. Eine Milliarden-Überbauung mit Restaurants, Shops und einem 54-stöckigen Hotel, das erst gerade fertig gebaut wurde. Im Yard House gab es für uns drei einen Burger und eines von 45 Bieren ab Hahnen; die weltgrösste Auswahl an Draft-Bieren bot diese Restaurant-Kette.
Wegen eines Streckenunterbruchs der nahgelegenen Bahn liefen wir zur nächsten Station und von da ging es zurück nach Hollywood. Im U-Bahn ähnlichen Fortbewegungsmittel gab ein „Bettler“ noch seine Flötenkünste zum Besten, was für mich eher überraschend Anklang fand und so verlies der „Musiker“ nach einigen Stationen den Wagen mit einigen Dollars Einnahmen.
Den Freitag und Samstag verbrachten wir auf dem Meer. An Deck wurde es von Tag zu Tag windiger (bis zu 60km/h relativer Wind). Die Sonnenterasse ganz hinten, ohne Pool, nervenden Bar-Service und vor allem ohne viel Wind bot den angenehmsten Aufenthaltsort. Zudem begutachteten wir die Ergebnisse unserer Fotoshootings, die sehenswert waren und so auch gekauft wurden. Für die zweite „Formal Night“ verwandelte sich das Schiff wieder von schlampig zu elegant und allerorts waren Anzüge und Abendkleider zu sehen. Mit der Beatlemania wurde uns am Abend noch beste Unterhaltung geboten; 4 Boys spielten die Beatles verblüffend gut nach und sangen einen Hit nach dem anderen.
Nachdem wir anfangs Woche beim Roulette Geld verspielten, wagten wir einen zweiten Versuch. Mit 20 Dollar kamen wir gut ins Spiel und nachdem Dominiks Glückszahl 33 gewann und anschliessend Danielas angesagte Nummer 7 auch gewann, stoppten wir nach einer Weile mit 30 Dollar Gewinn. Was allerdings die bereits verspielten Dollars nur knapp wettmachten.
Am Samstag hatte man Gelegenheit Captain und Crew bei einer Fragestunde zu treffen, was Dominik nutzte, während Daniela die Sonne bevorzugte. Am Nachmittag nahmen wir an einer Backstage-Tour im schiffseigenen Theater teil. Vor dem Abendessen besuchten wir ein letztes Mal das Fitnesscenter. Dominik kaufte nach dem Essen beim Captain noch seine Biografie mit persönlicher Widmung, Daniela packte die Koffer und die Abschiedsshow liess eine etwas melancholische Stimmung aufkommen. Es folgte ein letzter Besuch im Pub mit Live-Musik und einigen Drinks bis spät nachts.
Am Tag 5 unserer Kreuzfahrt erreichten wir Puerto Vallarta, unser letzter Stopp. Zuerst liefen wir los und versuchten an den nahegelegenen Strand zu kommen. Dieser war aber jeweils nur durch ein Hotel zu erreichen und so lösten wir im von Royal Caribbean empfohlen Hotel einen „Day Pass“; für 41 US-Dollars durften wir die Hotelanlage mit Pool, Restaurants und Strand nutzen und erhielten dazu einen Konsumationsgutschein von 500 Pesos, ca. 50 Dollar.
Offiziell war das Baden im Meer nicht erlaubt (schwarze Flagge), da aber doch immer wieder Leute im Wasser zu sehen waren, wagten wir auch einen Versuch. Mit teils heftigen Wellen und starker Strömung musste man durchwegs aufpassen. Im Gegensatz zu Daniela war Dominik in den Wellen fast nicht zu stoppen.
Wir verbrachten beinahe den ganzen Tag am Strand und kehrten gegen 16 Uhr zum Schiff zurück. Das Abendprogramm bestand aus Essen, Kasino- und Barbesuchen.
Nach Ausschlafen und Frühstück gingen wir von Bord und schauten uns in Mazatlan etwas um. Ein Taxi fuhr uns ins „Downtown“ und danach liefen wir noch zur Stand-Promenade. Das Städtchen machte einen ziemlich baufälligen Eindruck und hatte nicht so viel zu bieten. So kehrten wir wieder zum Schiff zurück und genossen die Leere; die Mehrheit der Passagiere war nämlich an Land und auf Ausflügen und so gab es für einmal mehr als genug Liegestühle.
Um 14 Uhr schauten wir noch beim Mittagsbuffet vorbei. Die Sonne brannte heute so stark herunter, dass man es gar nicht allzu lange draussen aushielt. Um die 28 Grad herrschten und so suchten wir etwas Abkühlung im Pool, liessen uns von der Sonne trocknen und gingen danach erneut ins Fitness-Center.
Als wir von Mazatlan ablegten, ging die Sonne in schönstem orange-gelb unter, was wir fotografisch festhielten. Danach verfolgten wir eine sensationelle Eisshow und zogen das Abendbuffet dem Speisesaal vor.
Heute Abend folgen nun noch die „Päärli-Show“ und „Dancing under the stars“ mit Mitternachtsbuffet.
PS. Hopp Zug!
Am Dienstag trafen wir in Cabo San Lucas ein; Sonne, blauer Himmel und mindestens 25 Grad. An Land wurde Dominik mit einer Sonnenbrille ausgestattet (Linsenträger fürs Schnorcheln) und eine Unterwasser-Kamera gekauft. Danach ging es an Bord eines Katamarans. Bei der Fahrt hinaus zu unserem Schnorchel-Spot waren einige Wale aus nächster Nähe zu sehen! Ein besseres „Whale Watching“ als unser Ausflug in San Diego.
Fürs Schnorcheln hatten wir rund eine Stunde Zeit. Die vielen Wellen wirbelten viel Sand vom Grund auf und so war nicht allzu viel zu sehen. In Riffnähe war es etwas besser und wir hatten unseren Spass. Auf der Rückfahrt gab es Drinks und Snacks und nochmals die Aussicht auf den einen oder anderen Wal. Ein absolut gelungener Ausflug!
Zurück auf dem Schiff sind wir an den Pool, gönnten uns einen Drink of the Day und machten uns auf zum italienischen Abend im Speisesaal. Mit einem Viergänger und einer Flasche Rotwein holten wir das verpasste Mittagessen nach. Die Kellner gaben zum Ende des Essens noch Ihr „O sole mio“ zum Besten, was irgendwie eine Tradition auf den Kreuzfahrtschiffen zu sein scheint.
Danach ging es zum Welcome-Back Apéro mit Gratis-Drinks und Häppchen. Der Kapitän übergab dem Herrn mit den meisten Royal-Caribbean-Kreuzfahrten (97!) eine Flasche Champagner und informierte uns über Neuigkeiten der Firma. Als nächstes Highlight fand die Abendshow mit einem amerikanischen Komiker statt. Und danach waren wir so müde, dass wir für einmal etwas früher in die Kabine zurückkehrten.
Den Montag verbrachten wir auf dem Meer. Am Buffet wurde ausgiebig gefrühstückt, danach waren wir kurz im Solarium-Bereich (Pool-Anlage mit weicheren Liegen und windgeschützt). Leider waren die Temperaturen eher frisch und nur die Hartgesottenen blieben am Pool. Dominik gönnte sich um den Mittag endlich einen Haarschnitt im Wellness-Bereich des Schiffes.
Am Nachmittag statten wir für fast eine Stunde dem grossen Fitness-Center einen Besuch ab. Danach galt es sich auf den ersten „Formal“-Abend vorzubereiten. Anzug und Krawatte für Dominik, Abendkleid für Daniela. Erfreulicherweise hat es nun auch mit dem „Main Seating“ geklappt und so konnten wir bereits um 18 Uhr in den dreistöckigen Speisesaal. Dort begrüssten wir unsere neuen Tischnachbarn; eine Familie aus Chicago und eine ältere Dame mit ihren 3 Töchtern aus Arizona und alle sind in einer Grande Suite untergebracht.
Das Abendprogramm bot Musical-Unterhaltung der Extraklasse, mehrere Kasinobesuche und einen Empfang des Kapitäns auf der Royal Promenade inklusive Champagner für alle Passagiere.
Mit einer 25-minütigen Taxifahrt gelangten wir am Sonntag zum Hafen. Sogleich wurde unser Gepäck in Empfang genommen und wir begannen mit dem Einchecken; Sicherheitskontrolle, Gesundheitsfragebogen, Check-In, Foto-Shooting. Und nun ging es ins Schiff hinein: The Mariner of the Seas, mit 3838 Passagieren und 1240 Besatzungsmitgliedern gehört es zu den grössten Kreuzfahrtschiffen der Welt.
Nach etwas Herumwandern auf dem Schiff, konnten wir unsere Innen-Kabine auf Deck 8 beziehen Danach stärkten wir uns am Mittagsbuffet und genehmigten uns in der Bolero-Bar einen Aperitif. Wieder zurück in der Kabine war auch unser Gepäck eingetroffen und wir packten für einmal die meisten Kleider aus; für eine Woche lohnt sich dies allemal.
Es folgte die obligatorische Retttungsübung. Alle Personen auf dem Schiff mussten sich zu ihrem Sammelplatz begeben. Zu unserer Überraschung erfolgte die Übung ohne Schwimmweste. Bei unseren bisherigen Kreuzfahrten war dies jeweils obligatorisch. So liessen wir es bei einem Schnappschuss und die Westen blieben im Zimmer.
Um 19.45 Uhr startete die Welcome-Show mit Artistik und Komik. Im Anschluss um 20.45 Uhr war es Zeit für unser Nachtessen. Leider sind wir im zweiten „Seating“ eingeteilt, was gar etwas spät für einen 3 bis 4-Gänger ist. Evtl. können wir ab Montag ins erste „Seating“ wechseln.
Nach dem Essen folgte auf der Ladengasse des Schiffs eine bunte Parade à la Disneyland. Den ersten Abend liessen wir im englischen Pub bei Live-Musik ausklingen.